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Ein CAP-Markt für das Saarland

Erstes Projekt

Eine gute Arbeitsstelle zu finden ist nicht einfach. Erst recht für einen behinderten Menschen. Aus diesem Grund engagiert sich die „Stiftung Rückhalt" für die Einrichtung der CAP-Märkte. Das Kürzel „CAP" steht für Handicap - zu deutsch „Benachteiligung".

Knapp 90 dieser gemeinnützig tätigen Märkte gibt es mittlerweile in Deutschland. Drei davon betreibt die reha gmbh im Saarland: in Elversberg, Sulzbach und Saarbrücken. Ehemalige WerkstattmitarbeiterInnen haben hier nun Integrationsarbeitsplätze - sie sind auf dem ersten Arbeitsmarkt beschäftigt.

Im CAP-Markt finden behinderte Menschen eine Arbeit, die sie fordert. Manche räumen Ware in die Regale, andere wiegen Fleisch und Wurst ab, wieder andere übernehmen auch Management-Aufgaben. Unterstützt werden sie von nicht behinderten Fachangestellten. CAP bietet somit ganz neue Beschäftigungs-Perspektiven. Auch werden Verkäufer sowie Kaufleute im Einzelhandel qualifiziert und ausgebildet. Die Chancen für eine Integration sind beim CAP-Konzept extrem günstig. Kein Wunder: Hier haben die Mitarbeiter täglich Kontakt mit Kunden und können beweisen, was sie können.

Übrigens: Der CAP-Markt ist kein anonymer Massen-Markt. Vielmehr werden hier Werte wie Kundennähe, Service und Beratung groß geschrieben. So bringt das Personal auf Wunsch gern die Tüten an Auto - oder liefert Waren kostenlos nach Hause. Auch behinderte Kunden sind willkommen. So ermöglichen überbreite Gänge gerade Rollstuhl-Nutzern ein komfortables Einkaufen. Die Preisschilder sind besonders groß. Hinzu kommt: Die Regalhöhe übersteigt keine 1,60 Meter - so sind alle Produkte in Reichweite.

Spenden und helfen
Jeder ist herzlich eingeladen, sich für die "Stiftung Rückhalt" in Form von Spenden und Zuwendungen zu engagieren.
Dies geht ganz einfach!
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CAP-Markt Außenansicht
Service-Team CAP-Markt